Paris, 17. Oktober 1987, Einweihung des Gedenksteins zu Ehren der Opfer der Armut

Am 17. Oktober 1987 weihte Joseph Wresinski, Gründer der internationalen Bewegung ATD Vierte Welt, auf dem Menschenrechtsplatz (Trocadéro-Esplanade) in Paris eine Steinplatte ein, auf der die folgenden Worte (auf französisch) eingraviert sind:

Am 17. Oktober 1987 versammelten sich Menschen- und Bürgerrechtsaktivist:innen aus aller Welt auf diesem Platz. Sie gedachten der Opfer von Hunger, Ignoranz und Gewalt. Sie bekräftigten ihre Überzeugung, dass extreme Armut kein unabänderliches Schicksal ist. Sie bekundeten ihre Solidarität mit allen, die weltweit für die Beseitigung von Elend kämpfen.

„Wo immer Menschen dazu verurteilt sind, im Elend zu leben, werden die Menschenrechte verletzt. Sich vereinigen, damit sie respektiert werden, ist heilige Pflicht.“ Joseph Wresinski

In seiner Ansprache „Ich lege Zeugnis ab“ würdigte Joseph Wresinski vor 100.000 Menschen die Armen aller Zeiten.

Diese Veranstaltung vom 17. Oktober 1987 war der Ausgangspunkt für die Schaffung des „Internationalen Tages für die Beseitigung der Armut”, der 1992 von den Vereinten Nationen offiziell anerkannt wurde.

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